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Amphiaraos.
Montag, November 30th, 2009 | Allgemein | Kommentare deaktiviert
Vor Thebens siebenfach gähnenden Toren
Lag im furchtbaren Brüderstreit
Das Heer der Fürsten zum Schlagen bereit,
Im heiligen Eide zum Morde verschworen,
Und mit des Panzers blendendem Licht
Gerüstet, als gält’ es, die Welt zu bekriegen,
Träumen sie jauchzend von Kämpfen und Siegen,
Nur Amphiaraos, der Herrliche, nicht.
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Schön und Erhaben.
Montag, November 30th, 2009 | Allgemein | Kommentare deaktiviert
Stolz und herrlich erscheint das Erhabne mit göttlicher Großkraft,
Und der bewundernde Geist staune mit heiliger Furcht!
Doch mit stiller Gewalt, in süßer, lieblicher Anmut,
Naht sich das Schöne; es schlägt selig begeistert das Herz.
Wenn das Erhabne sinkt, dann, stolz und groß noch im Falle,
Stürzt es durch göttliche Macht, und es erzittert die Welt.
Aber das Schöne bleibt; es kann nicht verblühn und versinken,
Und in der liebenden Brust strahlt es mit ewiger Glut.
Die Harmonie der Liebe.
Montag, November 30th, 2009 | Allgemein | Kommentare deaktiviert
Einst vom Schlummer überwältigt
Lag ich auf der weichen Matte,
Und im Traume nahte Phöbos,
In der Hand die Leier haltend.
Golden wiegten sich die Locken
Auf der hohen Götterstirne,
Und, den Feuerblick des Auges
Seiner Sonne zugewendet,
Griff er mutig in die Saiten.
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